Goertzen, Heinrich: „Achtung Frontüberflug!“
Als Bordfunker im Kampfgeschwader 55 „Greif“
Als Bordfunker im Kampfgeschwader 55 „Greif“
Aufgeschrieben von Adrian Matthes
Heinz Goertzen wuchs in Westpreußen auf und kann heute als
Jahrhundertzeitzeuge aus seiner Jugendzeit berichten. Dem Abitur folgte nicht
das angestrebte Flugzeugbau-Studium, sondern die Einberufung zum
Reichsarbeitsdienst und schließlich zur Luftwaffe. Statt im Hörsaal fand sich
Goertzen als Bordfunker einer Heinkel 111 am Himmel über der Ostfront wieder.
Auf 174 Feindflügen zunächst im Großverband und später in Nachtflügen erlebte
er Luftkämpfe und wurde selbst abgeschossen. Mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse
und dem Ehrenpokal ausgezeichnet endete 1944 die Kampffliegerei und das
Kriegsende sah ihn im „Sonderkommando Elbe“. In die Dienste der US-Streitkräfte
übernommen erlebte er die Nachkriegszeit und fand schließlich seine berufliche
Laufbahn bei der Post.
256 Seiten, 137 teils farbige Abbildungen, A5, Hardcover, gebunden.
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