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Naumann, Andreas: Freispruch für die Deutsche Wehrmacht

Unternehmen Barbarossa erneut auf dem Prüfstand

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Der Verfasser, selbst Wehrmachtsangehöriger und Oberstleutnant der Bundeswehr, verteidigt in diesem Buch die Deutsche Wehrmacht gegen den Vorwurf, im Zweiten Weltkrieg, vor allem im Ostfeldzug, Massenverbrechen begangen und gegen die Soldatenehre verstoßen zu haben. Das Gegenteil wird aufgrund der modernen Forschungsergebnisse mit Hunderten von belegten Zitaten bewiesen: Die Wehrmacht hat sich auch gegen die brutale und das Völkerrecht verletzende Rote Armee anständig und ihrer Tradition gemäß benommen. Insbesondere werden Kommissarbefehl und Gerichtsbarkeitserlass ausführlich untersucht, die Partisanen- und Gefangenenfrage umfassend behandelt. In der Vergangenheit häufig erhobene Anschuldigungen werden als wissenschaftlich nicht haltbar entlarvt.
 
Vor dem Siegertribunal in Nürnberg waren auch die Deutsche Wehrmacht und ihre Führungsstäbe zahlreicher Kriegsverbrechen angeklagt, die von ihnen vor allem in Rußland verübt worden sein sollten. Doch konnten die erhobenen Anschuldigungen nicht überzeugen, und die Wehrmacht, insbesondere das Ostheer, und ihre Stäbe wurden 1946 von dem Vorwurf freigesprochen, verbrecherische Organisationen gewesen zu sein. Es blieb einigen deutschen Zeitgeschichtlern, bedauerlichen Opfern der Umerziehung, vorbehalten, immer wieder zu versuchen, der Deutschen Wehrmacht im Rahmen des Ostfeldzuges Kriegsverbrechen und schwerwiegende Verstöße gegen das allgemeine Kriegs- und Völkerrecht anzulasten.

Anhand der Fakten läßt der Verfasser, selbst Wehrmachtangehöriger und Oberstleutnant der Bundeswehr, den Leser entscheiden, ob die Wehrmacht in Strategie, Kampfführung und vollziehender Gewalt sich in der UdSSR über die Regeln der Zivilisation und des Kriegsvölkerrechtes hinweggesetzt hat, wie die Zeithistorie behauptet. Dazu geht er dem Vorwurf nach, die Heeresführung habe als »williger Helfer Hitlers« sich an dessen ›Verbrechen‹ nach Kräften beteiligt, wobei sich die Frage aufdrängt, ob die deutsche Wehrmacht inmitten des Schlagabtauschs zweier derart fanatischer Machtsysteme nicht aufgrund ihrer unpolitischen Ausrichtung von vornherein auf verlorenen Posten gestellt war. Eine wichtige Richtigstellung gegen die linke Diffamierungskampagne.

Klappentext:

Mit großer Sachkenntnis verteidigt der Autor das deutsche Heer gegen den Vorwurf der gesamten Zeithistorie, die Wehrmacht habe ›Barbarossa‹ als Hitlers ›Ideologie-, Rassen- und Vernichtungskrieg‹ mitgetragen, weil sie vom NS-Geist durchdrungen gewesen sei. So habe sie frühzeitig von seinen genozidären Plänen gewußt und sie gebilligt. Sie habe an der Seite der SS-Einsatzgruppen daran teilgenommen und den Partisanenkrieg genutzt um u.a. die jüdische Minderheit der UdSSR unterschiedslos zu dezimieren. So seien allein während der ersten sechs Monate des Feldzuges Millionen von Sowjetmenschen, meist Juden, zu Tode gekommen. Damit aber habe man die Tür zum Holocaust aufgestoßen. Kommisarbefehl und Gerichtsbarkeiterlaß, die das Heer strikt ablehnte, hätten den Weg dazu geebnet.

Dem hält der Autor die wahren Vorgänge entgegen, vor allem, was beim Einmarsch der Deutschen in den westlichen Grenzländern der UdSSR vor sich ging, als man in den GPU-Gefängnissen der Grenzstädte Zehntausende von NKWD-Morden an Einheimischen entdeckte. Dem Wüten der Sowjets folgten die spontanen Pogrome örtlicher Freiheitskämpfer, denen besonders Juden zum Opfer fielen, die der Kollaboration mit den Sowjets verdächtigt wurden. All das haben die Nürnberger Ankläger und die ihnen folgende Zeithistorie bislang der Wehrmacht in die Schuhe geschoben. Doch nicht sie ist es gewesen, die das Land verheerte und den Kampf mit gnadenloser Härte geführt hatte, sondern die Rote Armee. Diese war es, die auf Befehl Stalins biem Rückzug die Städte und Dörfer niederbrannte, ihre Gegner ermordete, die eigene Bevölkerung nicht schonte und mit bewaffneten Banden den Krieg ins friedliche Hinterland trug. Und nicht die Wehrmacht ist es gewesen, die für Sauckels Zwangsrekrutierung sowjetischer Arbeitskräfte Verantwortung trug, ebenso wenig wie sie für das Los der sowjetischen Kriegsgefangenen alleine verantwortlich war.

Zum Beweis all dessen führt der Autor, der selbst noch der Wehrmacht angehörte, Zeitzeugen und Forschungsergebnisse aus den befreiten Ländern an und sucht uns Heutigen das gestrige Wehrmachtshandeln transparent zu machen. So wird sein Buch zum Erklärungsmodell für das Feldzugsgeschehen im Osten. Dabei verfolgt Naumann keinerlei weltanschauliche Tendenzen, sondern befaßt sich damit, wie der deutsche Soldat das ›Unternehmen Barbarossa‹ erlebt hat und erlitt. Weder bewertet er es moralisch, noch ideologisch, sondern beschreibt es als das, was es war, eine Kriegsperiode von unsagbarer Gewalt und Tragik, die für die nachgeborenen Generationen der Deutung bedarf. Dabei macht die große Darstellungskraft des Autors es begreiflich, wie der einzelne Soldat – einmal in das gigantische Geschehen gestellt – damit fertig zu werden suchte, ohne den menschlichen Anstand zu verlieren.

Der Wehrmacht gegenüber stand Stalins Rote Armee, die größte Militärmacht aller Zeiten. Hat sie etwa die Regeln und Gebräuche des Krieges respektiert? Nein, sie hat alle gebrochen und ein blutiges Regiment geführt. Naumanns faszinierende Studie belegt das überdeutlich. Dennoch blieb die Wehrmacht unerschütterlich um Recht und Fairneß in diesem Überlebenskampf bemüht. Konnte man während der Blitzkriegsphase noch darauf vertrauen, der rasche Sieg werde dem besseren Heer zufallen, so wurde ab Winter 1941/42 deutlich, daß der Krieg alle Maßstäbe zu sprengen drohte. Mit ›Barbarossa‹ fand ein Übergang in eine neue Dimension kontinentaler Konflikte statt, die sich außerhalb jeder kriegsvölkerrechtlichen Würdigung gestellt sieht. Diese aber sind längst zur Geißel des 21. Jahrhunderts geworden. Indem die Kriegsalliierten in Ost und West dem konventionellen Krieg durch europaweites Freischärlertum das Ende bereiteten, haben sie die Büchse der Pandora geöffnet, die zu verschließen nach 1945 nicht mehr gelang.

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