Basis dieser Divisionsgeschichte der 106. Infanterie-Division ist der
Nachlaß des Hauptmanns d.R. Erich Böttcher. Dieser war bis zu seiner
schweren Verwundung im Sommer 1943, Stabsoffizier im Infanterie- bzw.
dem späteren Grenadierregiment 241 dieser Division. Neben seinen eigenen
Aufzeichnungen und persönlichen Papieren fanden sich noch etliche
Ordner, Bilder, Zeitschriften, Hefte und Dokumente der
Offiziersgemeinschaft der ehemaligen 106. Infanteriedivision, die sich
schon kurz nach dem Krieg gegründet hatte.
Die gefundenen Unterlagen beginnen mit dem 15. Juli 1941, also kurz nach
dem Beginn des Unternehmens Barbarossa (22. Juni 1941) und enden am 1.
Januar 1944. Sie decken demnach nicht den gesamten Zeitraum der Existenz
dieses Großverbandes der Wehrmacht ab, der Ende November 1940
aufgestellt, im August 1944 bei Kishinew vernichtet, und im März 1945
behelfsmäßig noch einmal aufgestellt worden war. Weil es aber keine
Publikation über die Geschichte der 106. Infanteriedivision gibt, und
die Unterlagen Böttchers über die drei wichtigsten militärischen
Operationen, welche die Division mitmachte – Wjasma/Smolensk, Moskau und
Kursk – ausführlich und detailreich Auskunft geben, haben sich Autor
und Verlag entschlossen diese zu veröffentlichen. Um den Charakter eines
reinen Kriegstagebuches zu vermeiden, hat der Autor Zeitzeugenberichte
und Dokumente zusätzlich eingefügt. Es entstand so ein vollständiges
Bild des Einsatzes der 106. Infanteriedivision.
398 Seiten - Format 17 x 24 cm – bisher unveröffentlichte Fotos – farbige Originalkarten – Hardcover