Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte.
Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird.
Hättasch ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma.
Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, daß die Indizienlage zu dünn ist für einen solchen Verdacht.
Warum veröffentlicht Antaios Hättaschs Notizen aus der U-Haft?
1. Wir
sind nach Gesprächen und Sondierungen überzeugt davon, daß der Verdacht
nicht bestätigt werden kann und halten den Prozeß für einen politischen
Prozeß.
2. Wir kennen Hättasch und seine Frau,
nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und
glauben seiner Version der Geschichte.
3. Wir sind
der Überzeugung, daß aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu führen
darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden
soll.
4. Es geht vor allem um Solidarität mit einer jungen Familie. Sie
ist ist unter anderem durch finanzielle Unterstützung möglich: Der
Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie Hättasch und
dient zur Finanzierung der Verteidigung.
Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung.
272 Seiten, Broschur



