Herausgegeben von der Stadtkreisgemeinschaft Allenstein in der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. durch das Ehrenmitglied Johannes Strohmenger

Als Kreisstadt und Hauptstadt des Regierungsbezirks konzentrierten sich in Allenstein zahlreiche Verwaltungsämter. Allenstein wurde ein wichtiges Verwaltungszentrum, ohne dass die Stadt dabei ihre gemütliche und bürgerliche Atmosphäre verloren hätte.

Auch das Angebot auf kulturellem Gebiet war vielseitig und wurde hohem Anspruch gerecht. Hinzu kommt die landschaftlich reizvolle Lage inmitten von Wäldern und Seen.

Die Gründung der Stadt ist verbunden mit der Geschichte des Deutschen Ritterordens. 1348 gründete Johannes von Leysen auf Anweisung des Domkapitels in Frauenburg am rechten Ufer der Alle die Burg Allenstein. Das wurde 1353 durch die Gründungsurkunde bestätigt. Der Name Allenstein deutet auf niederdeutsche Herkunft: Steen = Stein (Burg) an der Alle.

Bis 1885 verlief die Entwicklung der Stadt normal: 7435 Einwohner. Doch innerhalb der folgenden zehn Jahre verdreifachte sich fast die Einwohnerzahl auf 21154, und bis 1913 stieg die Zahl auf rund 38000. Die schnelle Zunahme der Bevölkerung war in erster Linie mit dem Ausbau des Eisenbahn- und Straßennetzes und der stetig wachsenden Garnison zu erklären. 1939 hatte Allenstein 50400 Einwohner.

Ein Ereignis von großer Bedeutung für Deutschland und Europa wird immer mit dem Namen Allenstein verbunden bleiben - die Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Unter Aufsicht dieser zentralen Kommission stimmten 97,86 % für das Verbleiben des Landes bei Deutschland und nur 2,14 % für den Anschluß an Polen.
Dieser Bildband soll dazu beitragen, dass die Erinnerung an unsere Heimatstadt erhalten bleibt und unsere Kinder und Enkel erfahren, wie schön Allenstein war.
 
80 Seiten, 144 SW- Abbildungen,
Format 19,5 x 26,8 cm, gebunden
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