Die auf Vielseitigkeit und Ausdauer angelegte Pferdezucht in Ostpreußen war die bedeutendste Einrichtung der preußischen Gestütsverwaltung. Die ostpreußische Warmblutzucht zählt zu den wichtigen Beiträgen der verlorenen östlichsten Provinz zur deutschen und europäischen Kulturgeschichte. 1944/45 ging das Hauptgestüt im Inferno des Zweiten Weltkriegs unter. Die Rettung eines kleinen Teils der Hauptgestütsherde und die Sammlung der im Westen angekommenen Treckpferde unmittelbar nach Kriegsende waren die entscheidende Voraussetzung für den Fortbestand des Trakehner Pferdes.