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Nordbruch, Claus: Machtfaktor Zionismus

Israels aggressive Außenpolitik

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Das aus verständlichen historischen Gründen besondere Verhältnis Deutschlands zum Staat Israel wird durch die Politik der in Tel Aviv herrschenden Zionisten noch stärker belastet. Das gilt vor allem bei der Darstellung und Beurteilung der Behandlung der Palästinenser durch die Israelis in den letzten Jahren, die auch mehrfach Anlaß zu Entschließungen der Vereinten Nationen war. Von den politisch korrekten Publizisten der Massenmedien wird der Zionismus als Machtfaktor aufgrund dogmatischer Scheuklappen entweder nicht umfassend oder aber nur einseitig behandelt. Für Claus Nordbruch stellt der Machtfaktor Zionismus jedoch viel mehr dar als nur eine politische Erscheinung in der Geschichte des modernen Staates Israels. Diesen Machtfaktor Zionismus hat er als Schlüssel zum aktuellen Weltgeschehen erkannt. Damit kommt diesem auch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung in der deutschen Nachriegspolitik zu.

Probleme, Streitfragen und Thesen werden sachlich beleuchtet, Mythen entlarvt, Hintergründe aufgedeckt, verschwiegene Tatsachen beim Namen genannt, geschichtliche Halbwahrheiten als solche bloß- und richtiggestellt. Quellennachweise und Zitate sind genau belegt, so daß der Leser die Möglichkeit hat, die geschilderten, teilweise unfaßbaren Tatsachen auf ihre Authentizität zu überprüfen. Die vom Verfasser herangezogenen Quellen sind vielfach amerikanischen und israelischen Ursprungs, in der deutschen Fachliteratur wenig bekannt oder gar unbekannt. Hinzu kommt, daß der Autor viele angesehene Persönlichkeiten jeglicher politischer Ansicht in Zitaten zu Wort kommen läßt, darunter führende jüdische Politiker, Rabbiner und Publizisten, die ihm Rede und Antwort nicht schuldig geblieben sind.

In der gängigen Geschichtsschreibung wird das Zustandekommen des Staates Israel als eine Folge meist friedlicher Unternehmungen dargestellt, die auf dem diplomatischen Geschick zionistischer Politiker beruhten. Darüber hinaus wird durch die in den Massenmedien übliche israelfreundliche Darstellung der Eindruck erweckt, alle Juden seien Zionisten und Israel befinde sich notgedrungen in einem Verteidigungskrieg gegen arabische Aggressoren. Diese Behauptungen sind in der westlichen Wertegemeinschaft alltäglich - und unzutreffend. Sie verfälschen die historischen Tatsachen und gegenwärtigen Umstände grundlegend. Sie verhindern eine sachliche geistig-politische Beschäftigung mit dem Staat Israel, dessen Grundlage die zionistische Ideologie bildet. Keineswegs identifiziert sich das Judentum der Welt mit dem Zionismus oder steht gar geschlossen hinter dem zionistischen Staat Israel. Tatsächlich gehören gerade Juden zu den schärfsten Gegnern der zionistischen Idee und der israelischen Politik. Viele Israelis wenden sich angesichts der herrschenden undemokratischen Verhältnisse im zionistischen Staat Israel enttäuscht oder sogar angewidert ab.

Im Zuge seiner Analyse legt Claus Nordbruch die verschiedenen Schulen des Zionismus, der sich keineswegs nur auf eine besondere politische Bewegung beschränkt, ebenso dar wie die unterschiedlichen, teilweise radikalen Ansichten und Überzeugungen jüdischer Nicht- oder Anti-Zionisten. Die Herausarbeitung der scharfen Gegnerschaft Hunderttausender Juden gegenüber Israel stellt einen wesentlichen Bestandteil des Buches dar. Nordbruch läßt sowohl die Befürworter und Unterstützer des Zionismus, unter ihnen viele einflußreiche nichtjüdische Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, als auch dessen Gegner gleichermaßen zu Wort kommen. Er verdeutlicht, daß Kritik am Zionismus oder auch seine Ablehnung nicht mit Judäophobie (Antisemitismus) gleichzusetzen ist und daß diejenigen, die Gegenteiliges behaupten, sich bewußt oder unbewußt der gewaltigen zionistischen Propagandawaffe bedienen, Kritiker zu diffamieren, auszugrenzen und mundtot zu machen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die seit Jahrzehnten von Israelis begangenen und bis heute ungesühnten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Machtfaktor Zionismus ist viel mehr als nur eine Chronologie militärischer Gesichtspunke oder eine Schilderung der unmenschlichen Lebensumstände, unter denen Palästinenser in Israel und in den von den Israelis besetzten Gebieten leben. Erstmalig wird deutschen Lesern das ebenso vielfältige wie radikale Wesen des Zionismus an vielen überzeugenden Beispielen offenbar.

Die Entstehungsgeschichte des zionistischen Staates war, wie dargelegt wird, eine Geburt unter dem Stern des Blutes und Schmerzes. Die Realpolitik Israels widerspiegelt die Nachwehen bis heute. Der Autor schildert unverblümt, daß Israel alles andere als ein demokratischer Staat ist. Damit widerlegt er einmal mehr das bundesdeutsche und österreichische Establishment, das Israel, die einzige Atommacht im Vorderen Orient, gar als die einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet. Kritisch setzt er sich mit der Politik der westlichen Wertegemeinschaft gegenüber Israel auseinander und bezieht eine klare Stellung zu den UN-Entschließungen über Israel, zum Einsatz von UN-Truppen im Libanon, zu einzelnen Konferenzen gegen Rassismus und den innenpolitischen Verhältnissen Israels. Weitere hochinteressante Gesichtspunkte sind das ambivalente Verhältnis zwischen jüdischen Zionisten und Deutschen im allgemeinen und Zionisten und Nationalsozialisten im besonderen.

 

448 S., 109 Abb., Lexikonformat, geb., Leinen, Schutzumschlag

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