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Deckert, Günter: Hinter Gittern in deutschen Kerkern - Wie man als Geschichtsrevisionist abgestraft und kriminalisiert wird

Ein politischer Gefangener berichtet.

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Seiten: 850

Festeinband, zahlreiche Bilder und Faksimile

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Leben im Gefängnis

- „Café Landes“ zu Mannheim – Kurzporträt, Personal

- Pforte

- Kammer

- Revier (krank sein, krank werden)

- Zelle (Haftraum)

- Alltag

- Arbeit, Geld, Einkauf

- Essen, trinken

- Lesen, schreiben, telefonieren

- Freizeit

- „Sex“?

- Besuch(er)

- „Braune Schatten“, Rechtsradikale, RAF – Anmerkungen zum Buch „Knast“ von Joe       Bausch

- Ausländer / Exoten“

- Drogen / Rauschgift

- Entlassung

„Mein (Rechts-) Kampf“ im Gefängnis

- Einstimmung

- „Politisches Manifest“ 1993

- Verfügungen der Nr. 2 der Knast-Obrigkeit, meines SONDER-Betreuers Fri.... und gerichtliche Gegenwehr

- Anträge auf „gerichtliche Entscheidung“ LG Mannheim / Strafvollstreckungskammer (StVK) als 1. Instanz, OLG Karlsruhe als „Berufungsinstanz“– ausgewählte Beispiele: 1) Vorgang D-Postkarte / D-Umschlag, 2) Bücherwegnahme, 3) Beschluß 2/3 - Entlassung, 4) Verbot des Bezuges der „Deutschen Stimme“ (DS), 5) Vorgang Spruchpostkate SONDERBEFEHL (Vertreibung der Deutschen aus Schlesien), 6) Vorgänge SONDER-Urlaub  

- Beschwerde an den Präsidenten des LG Mannheim wegen Einzelrichter Kieß (StVK)

- Anträge, Verfügungen „Oberste Hausleitung“ – hausinterne Gegenwehr, ausgewählte Beispiele

- Beschwerden an das Stuttgarter Justizministerium  (JM), Abteilung Gefängniswesen – ausgewählte Beispiele

- Anzeigen / Strafanträge gegen meinen juristischen SONDER-Betreuer – ausgewählte Beispiele

Verschiedenes

- Nachwort von Manfred Müller

- Danksagung

- Urteil „Freiheitsstrafe / Haft und die Umsetzung (Vollzug)  ---  Sühne, Strafe – Gedanken, Überlegungen

- Praktische Hinweise (für „Knast-Frischlinge“) – Reiz-  und Schlüsselbegriffe

- Was versteht man unter (Geschichts-) REVISIONISMUS?

- Häufig vorkommende Abkürzungen

- Glossar – Erläuterung typischer Knastsonderbegriffe / Knastausdrücke

- Literaturhinweise

- Wer ist Günter Deckert?

Günter Deckert vermittelt in seinem Buch Eindrücke aus einer besonderen  Welt und beschreibt Erlebtes, was in den Medien durchweg ausgeblendet bzw. überwiegend nur verzerrt dargestellt wird. - Es geht einmal um die brrd-deutsche Rechtsprechung in Sachen § 130 Strafgesetzbuch, zum anderen um das Innenleben in "brddr"-deutschen Gefängnissen am Beispiel von Mannheim und Bruchsal, die immer "multi-kultureller" werden. Wohl deswegen erfährt die Außenwelt wenig bis gar nichts davon. Denn: Die Mehrheit in den neudeutschen Knästern stellen die exotischen "Ent-Reicherer", die uns als "Be-Reicherung" verkauft werden, obwohl sie "nur" 9 % der Bevölkerung stellen sollen: Multi-kulturell = multi-kriminell!

Das bundesrepublikanische Deutschland von morgen ist bereits seit langen Jahren in den "brdddr"-deutschen Gefängnissen traurige Wirklichkeit.
Günter Deckert schildert diese Welt nicht mit den Augen eines Vertreters des Justiz- und Gefängnisapparates - also als einer von denen "da oben", wie das z. B. Dr. Joe Bausch, Medizinalrat im nordrhein-westfälischen Landesgefängnis Werl in seinem Buch "Knast" tut. Nein, der ehemalige Oberstudienrat Deckert analysiert aus der Sicht des unmittelbar Betroffenen als Angeklagter und als Teil des Knast-Unterbaus, denn er war selbst Knast-Insasse, "Knacki", "Knastologe"...

Auf Grund eines "brddr"-deutschen Sondergesetzes - hier des § 130 StGB, auch "Auschwitz-Gesetz" genannt - brachte er es im Laufe seiner langjährigen politischen Tätigkeit und seines zeitgeschichtlich-revisionistischen Einsatzes für eine objektivierte bis objektive Geschichtsschreibung zur Entlastung des deutschen Volkes in den letzten 25 Jahren nicht nur auf unzählige "Heimsuchungen" (Hausdurchsuchungen), sondern auch auf über ein Dutzend Verurteilungen, zu gut 95 Prozent § 130-Verfahren. Er verbrachte fünf Jahre, fünf Monate und zehn Tage oder 65 Monate und 12 Tage, davon drei Tage im Februar 1995 im Stasi-Loch zu Dresden, oder 1987 Tage aus politischen Gründen hinter Gittern.

Eine vorzeitige Entlassung bei Halbstrafe, 2/3-Entlassung bzw. Erlaß der Reststrafe - jeweils auf Bewährung - gibt es bei politischen Gefangenen grundsätzlich nicht. Endstrafe ist angesagt, so wie bei Ernst Zündel, Germar Rudolf, Horst Mahler und Sylvia Stolz, um nur die bekanntesten § 130-Opfer der kleinst-deutschen brddr-Republik zu nennen. Deckert belegt damit Platz 2 hinter Horst Mahler bzw. Platz 3, wenn man bei Ernst Zündel die zwei Jahre in kanadischer Abschiebehaft mitzählt.

 

 


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