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Kannicht, Ideologie gegen Wehrmacht-Tradition

Wohin treibt die Bundeswehr?

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Der Autor geht der von der politischen Führung gewollten Distanzierung von der Wehrmacht nach und widerlegt die These, die Institution Wehrmacht könne eine Traditionspflege für die Soldaten der Bundeswehr nicht begründen. Der in der Bundeswehr entstandene Konflikt zwischen ›Reformern‹, die von Ideologen unterstützt werden, und ›Konservativen‹, die sich gegen die pauschale Verunglimpfung der Wehrmacht wenden, wurde in den letzten Jahren von einer zunehmenden Agitation linker Kreise begleitet. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) folgte ihrer Forderung, indem er dem ehemaligen Inspekteur der Luftwaffe Oberst Mölders, hochdekorierter Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg, absprach, als Namensgeber für Kaserne und Flugplatz der Bundeswehr würdig zu sein. Er setzte damit die Umbenennungen von Einrichtungen fort, die schon unter Minister Volker Rühe (CDU) begonnen hatten.

 

Über den Autor:

JOACHIM KANNICHT, Jahrgang 1918, trat 1937 nach dem Abitur in die Wehrmacht ein, wurde vor dem Frankreichfeldzug Leutnant in der AA 13 und nach Verwundung in den Div.-Stab der 13. Pz.Div. versetzt. Anschließend Ord.-Offz. im Kradschützenbataillon 43, 1940 Lehrtruppe in Rumänien, Verwundung im Rußland-Feldzug, 1942 Kp-Chef und zum Afrika-Korps versetzt. Dort O 2 der 21. Pz.-Div.. Gefangenschaft in den USA (Sonderlager Alva/Oklahoma). Nach dem Krieg Architekturstudium, freie Mitarbeit an Architekturzeitschriften. Verantwortlicher Redakteur der Internationalen Presseschau, Stuttgart, Mitarbeiter in- und ausländischer Zeitungen sowie Rundfunkanstalten mit Kommentaren und Sendungen zu politischen und kulturellen Themen. Pressereferent eines wirtschaftspolitischen Bundesverbandes, PR-Tätigkeit in einer süddeutschen Werbeagentur. Chefredakteur einer Tageszeitung, nach Ruhestand Leiter der Monatszeitschrift Alte Kameraden.


Preis der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft für Berichterstattung über die NATO. Bundesverdienstkreuz für seinen journalistischen Beitrag für die Integration der Bundeswehr und der amerikanischen Streitkräfte in die Gesellschaft. In einer Pressemitteilung des Wehrbereichskommandos V, Stuttgart, hieß es dazu: »Joachim Kannicht hat ... als Major der Reserve der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr ... seine journalistische Erfahrung zur Verfügung gestellt. Das Wehrbereichskommando V betrachtet die ehrenvolle Auszeichnung ... auch als Anerkennung dieses Einsatzes.«

 

344 Seiten, Klappenbroschur, 80 Abbildungen

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