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Maass, Sebastian: Schwert und Mohn - Friedrich Georg Jünger

Eine politische Biographie

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Allzu lange stand er im Schatten seines berühmteren Bruders, aber seit einiger Zeit wird er als eigenständiger, bedeutender Kopf neu entdeckt: der stillere der beiden Jünger-Brüder, der Verfasser formvollendeter Lyrik und brillanter philosophischer Essays.

Auch Friedrich Georg Jünger war tief vom Erlebnis des Ersten Weltkriegs geprägt und entfaltete in den zwanziger Jahren eine kämpferische Publizistik, die einem nationalen, wehrhaften Staat den Weg bahnen sollte. 1933 versagte er sich den neuen Machthabern ebenso konsequent wie der Weimarer Republik und bezog mutig Stellung. Seine elitäre, der modernen Massengesellschaft gegenüber distanzierte Haltung gab er auch nach 1945 nicht auf, als er, in der jungen Bundesrepublik vielfach ausgezeichnet, einem breiteren Publikum durch seine hellsichtige Technik-Kritik, seine tiefsinnigen Betrachtungen zur griechischen Mythologie oder zur Philosophie Friedrich Nietzsches bekannt wurde. Die radikalen, zuweilen schrillen Töne traten zugunsten dichterischer Evokationen der ewig schöpferischen Naturmächte zurück, aber Jünger blieb unzeitgemäß und unangepaßt.

Der 1981 geborene Historiker und Politikwissenschaftler Sebastian Maaß porträtiert Friedrich Georg Jünger als einen Autor, dessen politischer Weg manchem Leser erstaunlich verwandt erscheinen wird. Zusätzliches Gewicht erhält seine Studie durch die Publikation entlegener Texte des frühen Jünger, die seit Jahrzehnten erstmals wieder zugänglich gemacht werden.

„Hier bestand eine Lücke, die nun in überzeugender Weise geschlossen wird. Sebastian Maaß hat sich des Lebens und Werks dieses Autors angenommen und es in einer knappen und weiterem Studium den Weg ebnenden Einführung dargestellt. Dies ist ein Genre, das Maaß meisterlich beherrscht und in dem er […] eine Reihe gelungener Monographien, insbesondere zu Autoren aus dem Umkreis der Konservativen Revolution, publiziert hat. Maaß vermag umsichtig und pointiert darzustellen und zu bündeln; sein Stil ist verständlich, abwägend. Dabei geht er aber auch ad fontes.“

Prof. Harald Seubert

Broschur, 144 Seiten.

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