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MacDonald, Kevin B.: Die Kultur der Kritik - Eine evolutionäre Analyse jüdischer

auf intellektuelle und politische Bewegungen des 20. Jhd.

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MacDonald bietet eine theoretische Analyse und einen Überblick über die empirischen Daten in Bezug auf die weitverbreitete Tendenz unter hochgradig einflussreichen, jüdisch dominierten, intellektuellen Bewegungen, welche radikale Kritiken der nicht-jüdischen Kultur entwickeln, die kompatibel mit der Kontinuität der jüdischen Identifikation sind. Diese Bewegungen werden als Ergebnis der Tatsache betrachtet, dass Juden und Nichtjuden unterschiedliche Interessen in der Konstruktion der Kultur sowie in Bezug auf verschiedene Fragen der öffentlichen Politik (zum Beispiel der Einwanderungspolitik und Israel) haben. Mehrere dieser Bewegungen versuchen Antisemitismus zu bekämpfen, indem sie soziale Kategorisierungsprozesse vertreten, in denen die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Juden und Nichtjuden minimiert wird. Es besteht auch eine Tendenz, Theorien des Antisemitismus zu entwickeln, in welcher die ethnischen Unterschiede sowie der Wettbewerb um Ressourcen von minimaler Wichtigkeit sind. Aus der Perspektive jener intellektueller Strukturen, die in diesen Bewegungen entwickelt werden, wird der Antisemitismus als eine Indikation der Psychopathologie unter Nichtjuden analysiert. In wieder anderen Fällen scheinen diese Bewegungen Versuche zu sein, eine grundsätzliche Restrukturierung der intellektuellen Basis der nichtjüdischen Gesellschaft auf eine Art zu entwickeln, welche dazu führt, eine fortwährende Existenz des Judaismus zu gewährleisten.

Besondere Beachtung wird der Boas?schen Anthropologie, der Psychoanalyse, linken politischen Ideologien sowie der Frankfurter Schule für Sozialforschung gezollt. Jede dieser Bewegungen kann als eine autoritäre politische Bewegung charakterisiert werden, welche um einen charismatischen Führer zentriert ist, der sich selbst stark als Jude identifiziert und welcher von seinen Jüngern, welche ebenfalls vorwiegend jüdische sind, als Idol betrachtet wird. In Bezug auf die Einwanderungspolitik war die jüdische politische und intellektuelle Aktivität weniger von dem Wunsch nach einem höheren Maß an jüdischer Einwanderung motiviert, sondern von der Opposition gegenüber der impliziten Theorie, dass Amerika von Individuen mit nord- und westeuropäischer Abstammung dominiert werden solle. Die jüdische Politik zielte darauf ab, ein Amerika zu entwickeln, welches von einem kulturellen Pluralismus geprägt sei und von Bevölkerungsgruppen aus allen Teilen der Welt bevölkert werde, anstatt von einer homogenen christlichen Kultur bestimmt zu sein und vor allem von Menschen europäischer Abstammung bevölkert zu sein. Dies ist eine kontroverse Analyse von besonderem Interesse für jene, welche an evolutionären Ansätzen in Bezug auf das menschliche Verhalten, an Judaismus und einer evolutionären Perspektive auf die Geschichte und die Psychologie interessiert sind

481 Seiten, Broschur


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