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Axelrod, Gerald: Wo das Reich der Nibelungen verborgen liegt

Eine Spurensuche in Deutschland, Österreich und Ungarn Gerald Axelrod

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Nachdem Siegfried den Drachen Fafnir getötet und einen riesigen Schatz erbeutet hatte, zog er an den Königshof von Worms, wo er um die Hand der schönen Kriemhild anhielt. Doch ihr Glück sollte nicht lange währen. Nach einem Streit zwischen Kriemhild und Brünhild, der Gemahlin von König Gunther, eskalierte die Situation am Hofe. In Brünhilds Auftrag lockte der grimmige Hagen von Tronje den ahnungslosen Siegfried in eine Falle, erstach ihn und versenkte den verfluchten Schatz im Rhein, weil er jedem Besitzer nur Unglück brachte.

Nun sann Kriemhild auf blutige Rache. Als ihr der Hunnenkönig Etzel einen Heiratsantrag machte, ergriff sie die Gelegenheit und zog mit ihrem Gefolge von Worms über die heutige Nibelungenstraße nach Würzburg, von dort nach Großmehring und dann der Donau entlang über Passau und die Wachau nach Tulln, wo Etzel sie in Empfang nahm. Anschließend fand die Hochzeit in Wien statt. Danach ließ sich das Brautpaar auf der Etzelburg in Esztergom (Ungarn) nieder. Jetzt kam für Kriemhild die Stunde der Rache. Sie lud Hagen, König Gunther und die Nibelungen in die Etzelburg ein, wo alle einen grausamen Tod fanden. Zum Schluss ereilte auch Kriemhild dieses Schicksal.

Die spannende Geschichte um Liebe, Intrigen, Verrat und blutige Rache machte das Nibelungenlied zum bedeutendsten Epos des Mittelalters. Dieses beeindruckende Fotobuch zeigt erstmals alle Orte, die das Nibelungenlied namentlich erwähnt und lässt so die versunkene Welt des Mittelalters mit ihren sagenumwitterten Burgen und efeubewachsenen Ruinen wieder aufleben. Die Reise führt entlang der deutschen Nibelungen- und Siegfriedstraße über Passau zur österreichischen Nibelungenstraße und endet bei der Etzelburg in Ungarn.

Die Faszination, die das Nibelungenlied bis heute ausstrahlt, liegt aber auch in seiner Mischung aus alten Sagen und historischen Fakten, die der Dichter geschickt verknüpft. Der Begleittext dieses Fotobuches erforscht deshalb die Quellen, von denen sich der Dichter inspirieren ließ: Skandinavische Legenden um Siegfried und seinen berühmten Kampf mit dem Drachen, die historische Schlacht zwischen den Burgundern/Nibelungen und den Hunnen im Jahr 436 und mögliche Vorbilder für Siegfried, Kriemhild, Brünhild, Etzel und viele andere. Die spannendste Frage aber lautet: Gibt es den Schatz der Nibelungen wirklich?

Aus dem Inhalt
- Orte entlang der deutschen Nibelungen- und Siegfriedstraße zwischen Worms und Würzburg
- Orte an der österreichischen Nibelungenstraße zwischen Eferding und der Grenze bei Passau
- Sagen und Helden des Mittelalters
- Liebe, Intrige und Verrat
- Quellenforschung
- Alte Sagen und historische Fakten

Autor und Fotograf:
Gerald Axelrod
geboren 1962 in Hard (Österreich) und heute in der Nähe von Wien ansässig, begann im Alter von 13 Jahren, seine ersten Schwarz-Weiß-Fotos selbst zu vergrößern und erlernte das Fotografieren ohne Schulen und Kurse. 1997 veröffentlichte er seinen ersten Fotoband, dem zahlreiche weitere Publikationen folgten. Mit über einem Dutzend Ausstellungen in Europa und den USA gehört Gerald Axelrod heute zu den führenden Künstlern auf dem Gebiet der mystischen Fotografie.

128 Seiten, 161 Abbildungen,
Format 24 x 30 cm, gebunden mit farbigem Schutzumschlag,
Deutsch, 1 Übersichtskarte

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