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Georg, Friedrich: Verrat an der Ostfront Band 2

Vergebliche Verteidigung Europas 1943–45

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Verheimlichte Fakten zum Schicksal unserer Großvätergeneration:

Im Sommer 1944 gingen in den deutschen Doppelkatastrophen in Weißrußland und Rumänien mehr als 600 000 Wehrmachtsangehörige und Hilfswillige unter. Von vielen fehlt bis heute jede Spur. Bei diesen größten Niederlagen der deutschen Militärgeschichte spielte ausgeklügelter Verrat eine maßgebliche Rolle. Vorangegangen waren im Juli 1943 merkwürdige Umstände bei der Schicksalsschlacht von Kursk als Deutschland die strategische Initiative im Osten einbüßte und der durch Geheimdienstversagen und stümperhafte Nachschubfehler ausgelöste Verlust der für beide Seiten kriegswichtigen Ukraine an Stalin.

Gegen alle Erwartungen der Allierten und Ihrer Helfer auf deutscher Seite ermöglichten bisher in der Heimat zurückgehaltene Reserven im Herbst 1944 noch einmal eine Stabilisierung der Front. Nach dem Festlaufen von Hitlers wagemutiger Ardennenoffensive gelang der Roten Armee im Januar 1945 bei der zweiten Zertrümmerung der deutschen Ostfront in Polen der Stoß bis an die Oder. Auch hier trug Verrat auf deutscher Seite genauso bei wie zum Fehlschlag der letzten deutschen Offensive ›Frühlingserwachen‹ in Ungarn. Bei dieser Offensive, die im Erfolgsfall nach Stalins Meinung den Krieg um vier bis fünf Monate verlängert hätte, wußte das russische Oberkommando noch vor den deutschen Frontkommandeuren Bescheid.

Bis Kriegsende gelang es den Spionageabwehrdiensten trotz aller Bemühungen nie dem Geheimnisabfluß aus dem Reich Herr zu werden und selbst noch beim russischen Oderübergang im April 1945 spielten sich merkwürdige Vorgänge ab.

Auch in den Jahrzehnten des Kalten Krieges versuchten sich US-amerikanische Geheimdienste mit mäßigem Erfolg darin, Licht ins Dunkel des effektiven Verratskomplexes an der Ostfront zu bringen während man gleichzeitig die in eigenen Diensten stehenden mutmaßlichen Agenten schützen mußte.

Die Rechnung zahlte eine ganze Generation, die nicht nur gegen Schlamm, Eis und massive materielle Übermacht des Gegners einen ungleichen Überlebenskampf führen mußte, bei dem allzuviele im Osten blieben.

Obwohl die deutsche Bundeswehr wie noch nie seit ihrer Gründung auf mehreren Kontinenten in kriegerische Konflikte verwickelt ist, leben wir in einem geistig entmilitarisertem Land. Doch immer mehr Menschen - vorallem Jugendliche - wollen mehr über die eigene deutsche Geschichte wissen.

Informationen über den Verrat auf deutscher Seite 1943-45 gibt es bisher weder im Geschichtsunterricht der Schulen noch in den Massenmedien. Man hat trotz aller Offensichtlichkeit Angst vor dem Enstehen eine neuen Dolchstoßlegende.

Dieses Buch will hier mit gut recherchierten Fakten und neu aufgefundenen Dokumenten diese Lücke füllen. Nüchtern, sachlich und historisch einwandfei.

Die Aufdeckung mutmaßlicher Verrätereien in der Defensivphase des Kampfes  zwischen Hitler und Stalin ist keine Frage mit politischem Hintergrund, sondern ein Problem der historischen Wahrheit.

- Das russische ›Marnewunder‹ - Wer verhinderte, daß von Mansteins großer Sieg bei Charkow 1943 von der Wehrmacht ausgenutzt wurde?

- Warum durfte General Dietl den Eismeerhafen Murmansk nicht 1943 erobern und so die Sowjetunion vom lebenswichtigen westallierten Nachschub abschneiden?

- Entdeckte die Luftwaffe die Falle bei Kursk und warum reagierten die Deutschen nicht?

- Steckte ein Agentenfehler hinter dem deutschen Beinahesieg am Kursker Südflügel?

- Der entlarvte Mythos: Siegte Stalin dank ›ULTRA‹ oder bekam die Sowjetunion von Amerikanern und Engländern nur zweitrangiges Material geliefert?

- Hatten hohe Deutsche Offiziere schon seit 1939 Beweise in der Hand daß die Allierten die angeblich unknackbare ›Enigma‹-Verschlüsselungsmaschine mitlesen konnten und warum passierte trotzdem nichts? 

- Waren rätselhafte Flugzeugabstürze führender Generale Zufall oder Teil eines großen Plans?

- Wer verhinderte daß die Wehrmacht mit Hubschraubern ausgerüstet wurde?

- Wurde am 15. Mai 1944 bei einer Konferenz in Frankreich über den Untergang der Heeresgruppe Mitte in Weißrußland entschieden?

- Gab es den Agenten ›Werther‹ im Führerhauptquartier wirklich oder war alles nur eine Erfindung?

- Wurden im Frühjahr 1944 über 600 000 Man Verstärkung für die kämpfenden Fronten in der Heimat zurückgehalten?

- Wer sorgte dafür daß der russische Überläufer Major Sykow spurlos verschwand?

- Konnten Direktschaltungen aus dem Führerhauptquartier zu den Alliierten nachgewiesen werden?

- Unglaublich: Besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Luftangriff auf Rommel am 17. Juli 1944 und dem Versagen des Ersatzheeres an der Ost- und Westfront?

- Warum durften die einsatzbereiten deutschen Bomber keinen strategischen Luftkrieg gegen leichtverletzliche Schlüsselindustrien der Sowjetunion führen?

- War General Gehlens Nachrichtendienst ›Fremde Heere Ost‹ der geheime Sargnagel des deutschen Ostheeres?

- Gelang den Deutschen die elektronische Einschaltung in die Zentrale des Moskauer Geheimdienstes?

- Wußte der deutsche Botschafter in Rumänien, Baron von Killinger, schon Monate vorher über den geplanten Frontwechsel des wichtigsten Öllieferanten des Reiches Bescheid?

- Stimmt es, daß 1943 und 1944 mehrfach kurz vor entscheidenden Ereignissen im Osten ein umfangreicher Abzug der Luftwaffe weg von den bedrohten Fronten stattfand?

- Wie wurde die Lösung des deutschen Nachschubproblemes verhindert?

- Warum planten die Sowjets ab 1944 Jagdpanzer mit überlangen Kanonen?

- Gab es gefälschte Führerbefehle mit fatalen Folgen?

- Die besten Panzer des Krieges - oder was hat es mit dem ›Königstiger‹-Grab an der Weichsel auf sich?

- Wußte Stalin schon vor den deutschen Frontkommandeuren über die geplante letzte deutsche Offensive ›Frühlingserwachen‹ in Ungarn Bescheid?

- Warum richtete sich der letzte große Angriff der Luftwaffe im April 1945 gegen Öltanks bei Wien?

- Stimmen die Berichte über auf Seiten der Russen aktiv kämpfende ehemalige deutsche Kriegsgefangene oder übten diese nur Propaganda aus?

- Wer öffnete Stalin das Tor nach Österrreich?

- Warum wurde ein deutscher Hubschrauber im März 1945 in die eingeschlossene Stadt Graudenz geschickt ?

- Von wem erfuhr Stalin zeitnah über die deutschen Atombombentests in Thüringen und wer verhinderte einen möglichen Einsatz der Wunderwaffen an der Ostfront?

- Wer ist dafür verantwortlich, daß in der Nachkriegszeit in ganz Deutschland zahlreiche führende Mitglieder des antikommunistischen Widerstands liquidiert wurden?

- Wie war es möglich, daß so viele Helfer Stalins unerkannt blieben?

- Wirkten überlebende Teile der ›Roten Kapelle‹ noch bis in die 1960er Jahre nachrichtendienstlich weiter? 

Welche Vielzahl von Gründen der Roten Armee auch immer den Sieg gegen Deutschland beschert haben, die Rolle von Verrat und Sabotage einer kleinen Zahl von Personen in teilweise höchsten Schlüsselpositionen wird bis heute erbittert geleugnet. Den letzten Preis zahlten dafür etwa 2,7 Millionen deutsche Soldaten die im Osten blieben.

Fast sieben Jahrzehnte mußten vergehen bevor hier trotz vieler immer noch geheimgehaltener Akten eine Aufdeckung der brutalen Wahrheit versucht werden konnte. Viele liebgewonnene Geschichtsbilder können nicht länger aufrechterhalten werden.

448 Seiten, gebunden
183 Abbildungen


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